Der Karl-Heine-Kanal ist ein 2600 Meter langer künstlicher Wasserlauf im Westen der Stadt Leipzig. Er wird von 15 Brücken überspannt und ist mit kleinen Booten befahrbar.
Das 2.650 m lange Elsterbecken ist ein künstlich geschaffenes Flussbecken vom Palmengartenwehr in Leipzig-Lindenau bis zum Unteren Elsterwehr im Auenwald.
Der 11 km lange Saale-Leipzig-Kanal ist ein 1933 begonnenes und 1943 eingestelltes Kanalprojekt, das die Weiße Elster mit der Saale verbinden und somit die Stadt Leipzig an das Wasserstraßennetz anbinden sollte.
Leipzig wurde am Zusammenfluß von Pleiße, Elster, Luppe, Parthe und Nahle begründet.
Das Stadtbild wurde von diesen Flüssen geprägt, prächtige Villen mit Parks entstanden im Stadtgebiet.
Nach 1949 dienten Flüsse und Bäche als Transportmittel für ungeklärte Abwässer. Sie stanken, wurden deshalb verrohrt und rochen unterirdisch weiter.
Heute werden die Gewässer nach und nach wieder freigelegt. Leipzig befindet sich auf einem guten Weg zur Wasserstadt …
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