Der Stadthafen zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Friedrich-Ebert-Straße auf dem Gelände des ehemaligen Heizwerkes ist zentraler Punkt des Leipziger Gewässernetzes.
Der zwischen 1938 und 1943 angelegte Leipziger Hafen sollte ursprünglich der End- und Umschlagpunkt des Elster-Saale-Kanals werden und die Messestadt in das deutsche Wasserstraßennetz einbinden.
Leipzig wurde am Zusammenfluß von Pleiße, Elster, Luppe, Parthe und Nahle begründet.
Das Stadtbild wurde von diesen Flüssen geprägt, prächtige Villen mit Parks entstanden im Stadtgebiet.
Nach 1949 dienten Flüsse und Bäche als Transportmittel für ungeklärte Abwässer. Sie stanken, wurden deshalb verrohrt und rochen unterirdisch weiter.
Heute werden die Gewässer nach und nach wieder freigelegt. Leipzig befindet sich auf einem guten Weg zur Wasserstadt …
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